Sicherheit – oberste Priorität für Kinder und Fahrer
Radfahren mit Kindern sollte sich sicher anfühlen.
Wussten Sie aber, dass viele Eltern ganz unterschiedliche Sicherheitsanforderungen an das Auto und das Lastenrad haben? Hier erfahren Sie, was Sie beachten sollten und warum Sicherheit auch auf drei Rädern oberste Priorität haben sollte.
Wenn es um den Transport von Kindern geht: Auto oder Fahrrad?
Wenn ein Kind im Auto mitfährt, hat Sicherheit oft oberste Priorität. Eltern wählen sorgfältig den Kindersitz aus, zunächst einen Babysitz für die Jüngsten und anschließend einen Kindersitz oder eine Sitzerhöhung, die auf Gewicht und Größe des Kindes abgestimmt ist.
Laut der schwedischen Verbraucherschutzbehörde müssen Kinder unter 135 cm Körpergröße einen speziellen Kindersitz verwenden, der für das Gewicht des Kindes zugelassen und korrekt eingebaut sein muss. Nacken und Kopf des Kindes sind bei Unfällen besonders gefährdet, und ein möglichst lange rückwärtsgerichtet eingebauter Kindersitz reduziert diese Risiken erheblich.
Sie investieren in einen hochwertigen Kindersitz, prüfen die Zertifizierungen, stellen die korrekte Montage sicher und sind bereit, dafür zu bezahlen. Die Sicherheit des Kindes ist natürlich den Preis wert.
Da immer mehr Familien ihre Autos durch Elektro- oder Lastenräder ersetzen, sind auch die Sicherheitsanforderungen gestiegen. Mittlerweile gibt es Modelle wie Livelo, bei denen Sicherheit von Anfang an im Vordergrund steht – mit einem robusten Rahmen, niedrigem Schwerpunkt und serienmäßigem Überrollbügel.
Warum die Sicherheit bei der Wahl eines Fahrrads oft vernachlässigt wird
Hier entsteht ein interessantes Paradoxon: Wenn Eltern, die viel Zeit und Geld in einen Kindersitz investiert haben, nun ein Familienfahrrad für sich und ihre Kinder auswählen müssen, rückt die Sicherheit oft in den Hintergrund. Viele achten mehr auf den Preis als auf die Sicherheit und entscheiden sich für eine günstigere Variante.
Manche denken vielleicht, Radfahren sei „weniger riskant“ und reiche daher für eine einfachere Lösung aus. Dabei wird jedoch die Bedeutung von Konstruktion, Manövrierfähigkeit, Bremsen, Sicherheitsgurten und Schwerpunkt außer Acht gelassen, obwohl Kinder im Fahrrad sogar noch weniger Schutz haben als im Auto.
Vergleich: Investitionen in Autositze und Kinderwagen vs. Gepäckträger
Kindersitz: Viele Eltern geben Tausende von Kronen für einen zugelassenen Sitz mit der richtigen Norm (z. B. i-Size / UN R129) aus und prüfen, ob er korrekt eingebaut ist und einwandfrei funktioniert. Sicherheit steht im Vordergrund.
Kinderwagen: Auch hier wird oft viel Geld investiert, manchmal für eine Nutzungsdauer von nur wenigen Jahren. Priorität haben Funktionalität, Komfort und Qualität.
Lastenrad: Obwohl es sich hierbei um ein Transportmittel handelt, bei dem Kinder bis zum Alter von 12 Jahren mitfahren dürfen, wird bei der Auswahl oft weniger Wert auf Sorgfalt gelegt. Häufig werden günstigere Modelle gewählt, ohne die wichtigen Sicherheitsmerkmale zu prüfen.
Hier liegt also eine gewisse Inkonsistenz vor: Im Auto gelten hohe Standards für das Kind, aber wenn das Fahrrad zur Alternative wird, gerät der Sicherheitsaspekt oft in den Hintergrund.
Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass mit der zunehmenden Beliebtheit von Elektro- oder Lastenrädern als Ersatz für das Auto auch die Sicherheitsanforderungen gestiegen sind. Mittlerweile gibt es Modelle wie Livelo, bei denen Sicherheit bereits im Design oberste Priorität hat – mit einem robusten Rahmen, niedrigem Schwerpunkt und serienmäßigem Überrollbügel.
Wichtige Punkte, die beim Kauf eines Familienfahrrads zu beachten sind
Sicherheitsgurte sind Pflicht
Stellen Sie sicher, dass das Lastenrad über geeignete Gurte, idealerweise mit Schultergurten, für alle Mitfahrer verfügt. Gurte verhindern, dass Kinder beim Bremsen oder auf unebenen Straßen nach vorne geschleudert werden.
Die richtigen Kindersitze
Wählen Sie ein Modell mit für Kinder geeigneten Sitzen, die die richtige Höhe, den richtigen Sitzwinkel und eine gute Rückenlehne aufweisen.
Niedriger Schwerpunkt und stabile Konstruktion
Ein niedriger Schwerpunkt erhöht die Stabilität des Fahrrads, insbesondere in Kurven und wenn sich Kinder im Korb bewegen. Vermeiden Sie Modelle, bei denen die Last hoch oder zu weit vorne/hinten positioniert ist.
Hochwertige Bremsen
Hydraulische Scheibenbremsen sind empfehlenswert, insbesondere bei häufigen Fahrten mit schwerer Last oder in hügeligem Gelände. Testen Sie die Bremsen vor dem Kauf, um sicherzustellen, dass sie kraftvoll und gut dosierbar sind.
Gute Manövrierfähigkeit
Das Fahrrad sollte sich sowohl mit als auch ohne Beladung leicht lenken lassen. Wählen Sie ein Fahrrad mit schwenkbarem Vorderrad, an dem der Korb am Rahmen befestigt ist. Eine stabile Lenkung verringert die Kippgefahr und ermöglicht es Ihnen, Hindernissen schnell auszuweichen.
Robuster und langlebiger Korb
Prüfen Sie das Material: Metall (z. B. Aluminium) ist stabiler und haltbarer als dünnes Sperrholz oder Kunststoff. Befestigungspunkte für Gurte und Sitze sollten robust und gut in die Konstruktion integriert sein.
Schutz vor Witterungseinflüssen und Unfällen
Wählen Sie ein Modell mit Schutzbügel, Regenschutz oder Verdeck, das Kinder bei Wetterumschwüngen oder im Falle eines Überschlags schützt.
Denken Sie an die Sicherheit im Auto
Auch wenn es sich „nur“ um ein Fahrrad handelt, sind Kinder im Straßenverkehr, beim Bremsen und auf unebenen Oberflächen Risiken ausgesetzt. Setzen Sie daher dieselben hohen Sicherheitsstandards an wie bei der Wahl eines Kindersitzes:
richtige Gürtel
stabile Konstruktion
sicheres Fahrgefühl
Was unterscheidet die verschiedenen Lastenräder?
• Bremssystem: Hydraulische Scheibenbremsen vs. einfachere Felgenbremsen
• Gurte & Sitze: Vollständiger Schultergurt, robuste Befestigung, angepasster Sitzwinkel
• Schwerpunkt und Manövrierfähigkeit: Stabile Lenkung, niedriger Einstieg, sicheres Fahrgefühl
• Konstruktion: Materialien, Haltbarkeit, Auswirkungen der Belastung auf das Fahrrad
• Zusätzlicher Schutz: Überrollbügel, Kippschutz, bessere Balance beim Fahren
Livelo, gebaut mit Sicherheit als Grundlage
Livelo ist ein Beispiel dafür, wie Sicherheit in jedes Detail integriert werden kann:
Überrollbügel und Schultergurte für Passagiere
Niedriger Schwerpunkt für mehr Stabilität
Ackerman-Lenkung (der Korb dreht sich nicht mit den Vorderrädern)
Hydraulische Bremsen für sicheres Bremsen
Integrierte LED-Beleuchtung vorne und hinten
hier mehr über Livelo #2.
Sicherheit im Blick – die Checkliste:
✔️ Probefahrt mit Gepäck (Kind + Gepäck)
✔️ Bremsen und Manövrierfähigkeit prüfen
✔️ Sicherstellen, dass Gurte und Sitze für Kinder geeignet sind (Gibt es Gurte mit Schultergurten? Ist der Sitz geeignet?)
✔️ Schwerpunkt und Stabilität prüfen
✔️ Ist ein Überrollbügel/Schutzbügel vorhanden? (Bietet das Fahrrad Schutz bei einem Seitenaufprall oder Überschlag?)
✔️ Zuladung und Abmessungen (Ist das Fahrrad für Ihre Bedürfnisse geeignet?)
✔️ Vorder- und Rücklicht testen
✔️ Service- und Wartungsoptionen prüfen
Abschluss
Sicherheit ist nicht nur beim Autofahren wichtig, sondern ein Grundprinzip beim Transport von Kindern, unabhängig vom Transportmittel. Wenn Sie Wert auf einen guten Kindersitz legen, sollten Sie dieselben Anforderungen auch bei der Wahl eines Lastenrads stellen. Vergleichen Sie verschiedene Modelle und achten Sie dabei auf Sicherheitsmerkmale wie Gurte, Überrollbügel, niedrigen Schwerpunkt, Bremsen und gutes Fahrverhalten.
Die Anschaffung eines Familienfahrrads wie dem Livelo mag zwar in der Anschaffung teurer sein, ist aber eine lohnende Investition in die Sicherheit von Kindern und Fahrer. Dies zu ignorieren, nur weil es „nur ein Fahrrad“ ist, birgt unnötige Risiken.
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